Entfesseltes Verlangen - Adults Only - Buchvorstellung

05:00

Vivien Johnson beglückt uns wieder mit einem tollen Kurzroman. "Entfesseltes Verlangen - Adults Only" ist heiß und sinnlich.


Kurzbeschreibung
Emma kann ihren Augen kaum trauen. Wo ist sie hier gelandet? Auf einer Sexinsel? Nach dem Aus ihrer Beziehung wollte sie einfach nur schnell weg und hat spontan den Urlaub auf der Trauminsel gebucht. Aber sie hat eine pikante Kleinigkeit übersehen: Es handelt sich um einen Adults-Only-Urlaub mit gewissen Vorzügen – diese bestehen vor allem in ‚Freizügigkeit und eventuellen sexuellen Interaktionen‘ ...
Nach anfänglicher Skepsis lässt sich Emma von der erotischen Atmosphäre mehr und mehr mitreißen. Sie lernt Joshua kennen – ein Traum von einem Mann und ein noch viel besserer Liebhaber. Doch Emma hat Angst, schon wieder ihr Herz zu verlieren...


Meinung:
Das Cover dieses Buches finde ich richtig hot. Es macht Lust auf viel mehr....
Emma ist von ihrem Ex-Freund Marc hintergangen worden und so hat sie die Beziehung beendet und will erst einmal Urlaub machen und sich entspannen. Sie ist mir von Anfang an sehr sympatisch und man möchte gerne ihre Freundin sein und ihr beistehen. Joshua ist heiß und beide fühlen sich zueinander hingezogen, allerdings sind beide nicht bereit für etwas festeres. Aber sie kommen nicht voneinander los. 
Wieder ein tolles Buch von Vivien Johnson. Diesmal wird es aber richtig heiß. Es kommt sehr viel mehr Erotik darin vor als in ihren anderen Büchern, aber diese ist sehr niveauvoll und sinnlich geschrieben. 
Besonders toll ist die wieder einmal die Schreibweise aus der Sicht beider Protagonisten, Ich mag das sehr, da man so viel besser die Gefühle und Beweggründe der beiden versteht und erkennt. Man kann sich besser in sie hinein versetzten. 
Ein Buch zum abtauchen und verweilen auf einer erotischen Insel, die vom Kofpkino geprägt ist. 
Vielen Dank für das Lesevergnügen. Wer sinnliche Erotik liebt ist hier genau richtig.

Leseprobe:
Kapitel 1
Emma

>Das einzige Hotel auf der kleinen Insel vor der Küste von Samaná. Diese Luxusanlage zeichnet sich durch ihre Adults-only-Vorzüge, welche auch hohen Ansprüchen gerecht werden, und die faszinierende Einzigartigkeit dieser beschaulichen Karibikinsel aus. Umgeben von türkisfarbenem Wasser auf Cayo Levantado, direkt am flach abfallenden Sandstrand.<

Immer wieder rief ich mir die Anzeige des Reiseanbieters ins Gedächtnis, als das kleine Boot mich und andere Urlauber auf die kleine Insel brachte. Und unwillkürlich musste ich grinsen.
Dies hier war mein erster Urlaub seit … Ja, seit wann eigentlich? Angestrengt versuchte ich mich daran zu erinnern, doch es war zu lange her.
Zu lange hatte ich anscheinend in dieser Gefangenschaft gelebt, die sich Beziehung schimpfte, und ich war letztlich froh, dass ich daraus ausbrechen konnte.
„Bist du alleine hier?“, fragte mich mein Sitznachbar und ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. Ich sah zu ihm herüber und mein Blick fiel auf einen wunderschönen Mann, etwa Ende zwanzig.
„Ja“, erwiderte ich nur und wandte mich wieder ab, der Insel zu. Da er den Wink mit dem Zaunpfahl verstand, ließ er mich in Ruhe und ich war froh darüber.
Ich wollte meinen einwöchigen Aufenthalt auf dieser Insel genießen, meine Einsamkeit feiern und mein Leben sortieren. Und ich hoffte, dass Marc am Ende aus unserer Wohnung ausgezogen war.
Bei dem Gedanken an Marc konnte ich nur die Nase rümpfen und fragte mich, was ich an diesem Mann irgendwann mal attraktiv gefunden hatte. Denn ich wusste es nicht mehr. Doch vielleicht lag das auch nur daran, dass er mich betrogen hatte? Ich zuckte mit den Schultern und wollte nicht mehr länger darüber nachdenken. Dieses Thema war abgeschlossen und ich wollte mich auf andere Dinge konzentrieren. Zum Beispiel auf meinen Urlaub.

„Willkommen auf unserer kleinen privaten Insel.“ Ein Einheimischer begrüßte uns alle freundlich, doch ich konnte ihn nur mit offenem Mund anstarren. Wo war ich hier gelandet?
Der Mann sah zum Anbeißen aus, das war unbestreitbar, aber Herrgott. Er hatte nur ein Tuch um seinen Unterleib geschwungen, welches er auch ohne Probleme hätte weglassen können. Und was frau da sah, war … mächtig. Das war das einzige Wort, was mir dazu einfiel. Ich schluckte schwer und versuchte den Ausdruck in den Gesichtern der anderen Urlauber auszumachen, doch alle waren vollkommen entspannt und schienen sich nicht daran zu stören.
Der Blick meines Sitznachbarn traf meinen und er zwinkerte mir zu, befeuchtete dabei seine Lippen. Und wieder fragte ich mich, wo ich hier gelandet war. War irgendetwas schiefgelaufen bei der Buchung?
„Ich bin Patrice und für die Zeit eures Aufenthalts für euch zuständig. Ich möchte euch bitten, dass ihr euch in allem ein wenig zurückhaltet und nur in den ausgewiesenen Bereichen eurem Vergnügen nachkommt. Eine Kleiderordnung herrscht, wie ihr seht, nicht. Ob nackt oder in Kleidung gehüllt, das ist euch überlassen.“ Die Röte schoss mir ins Gesicht und ich war mir jetzt sicher, dass ich hier nicht hingehörte.
Ich war nicht verklemmt. So konnte man mich nicht bezeichnen, aber das hier ging mir gerade doch ein wenig zu weit.
„Bitte begebt euch jetzt an die Rezeption und checkt ein, dann kann der Spaß beginnen.“ Alle begannen zu klatschen und zu jubeln, nur ich war noch nicht wirklich überzeugt. Als sich die Gruppe auf den Weg machte, blieb ich immer noch vollkommen schockiert zurück.
„Wie kann ich dir helfen?“ Patrice kam mit einem strahlenden Lächeln auf mich zu und obwohl ich wusste, dass ich zurückweichen musste, konnte ich es nicht.
„Ich glaube, dass mit meiner Buchung etwas schiefgelaufen ist“, flüsterte ich. Patrice runzelte die Stirn und bat mich ihm meine Buchungsunterlagen zu geben.
„Tut mir leid, Emma, aber das hier ist das Hotel, welches du gebucht hast. Hast du dir die Anzeige nicht richtig durchgelesen?“ Ich ging sie in meinem Kopf noch einmal durch, konnte jedoch nichts entdecken, was dem hier gleichkam.
„Doch, aber …“ Weiter kam ich nicht, denn Patrice legte mir seinen Finger auf die Lippen, während seine andere Hand an meine Taille wanderte.
„Du wirst es hier mögen, glaub mir. Check erst einmal ein und ich werde dich danach persönlich auf dein Zimmer bringen.“ Ich riss meine Augen auf und wusste, was das für eine Einladung war. Wollte ich sie annehmen?
Nein! Auf gar keinen Fall.
„Ich denke, den Weg finde ich alleine“, forderte ich ihn mit kräftiger Stimme heraus, während er nur zu lachen anfing.
„Das glaub ich dir sofort. Doch dann könntest du einiges verpassen.“ Ich schluckte schwer, löste mich aus seiner Umarmung und rannte regelrecht zur Rezeption.
Was passierte hier nur?
Mein Blick fiel auf Menschen, die nackt am Strand lagen, sich gegenseitig … Nein, ich musste meinen Blick dringend abwenden. Das konnte doch nicht wahr sein.
Im Rekordtempo hatte ich eingecheckt und floh auf mein Zimmer, in der Hoffnung, Patrice nicht mehr zu begegnen.

„Rachel“, quengelte ich ins Telefon, als meine beste Freundin sich meldete.
„Emma? Was ist denn bei dir passiert? Ich dachte, du bist im Urlaub.“
„Das bin ich auch, aber weißt du, was mich hier erwartet hat? Nackte Männer, die Frauen verwöhnen, und anders herum. Sex in jeder Ecke.“
„Wie bitte?“ Sie lachte am anderen Ende und mein Atem stockte. „Deshalb regst du dich auf?“
„Ja klar! Ich wollte immerhin einen ruhigen Urlaub am Strand und bin hier in einer Hölle gelandet. Kannst du dir mal bitte das Exposé ansehen? Angeblich soll da was drinstehen!“ Ich klang wohl wirklich verzweifelt, sodass Rachel sich ihren Laptop schnappte und auf der Seite des Reiseveranstalters die Anzeige durchlas.
„Die Adults-only-Vorzüge bestehen vor allem in Freizügigkeit und eventuellen sexuellen Interaktionen“, las Rachel vor und ich haute mir mit der Hand vor den Kopf.
„Das steht da also wirklich?“, stellte ich fest und seufzte auf.
„Ja, und du kannst jetzt nichts dagegen unternehmen. Genieß doch einfach die Zeit und hab Spaß!“
Ich schnaufte. „Das sagt sich so leicht. Ich komme gerade aus einer Beziehung, da habe ich überhaupt keine Lust auf eventuelle sexuelle Interaktionen mit unserem Gastgeber.“
„Dich hat schon einer angesprochen?“, fragte Rachel erstaunt.
„Ist das so ungewöhnlich für mich?“ Beleidigt runzelte ich die Stirn und wusste nicht, was ich dazu sagen sollte.
„Nein, nein. Nur ich … Wie lange bist du gerade mal auf der Insel?“ Ich grinste breit und nickte, was sie natürlich nicht sehen konnte.
„Ja, da sollte ich mich wahrscheinlich geschmeichelt fühlen“, erwiderte ich und man konnte mir den Stolz anhören.
„Und wie! Und jetzt genieß die Zeit, vögel ein bisschen in der Gegend rum und tob dich aus!“
„Rachel“, sagte ich schockiert, doch sie lachte nur am anderen Ende und legte auf.
Hatte sie recht? Ging ich an all das viel zu spießerisch ran? Sollte ich mir das hier vielleicht erst einmal alles anschauen? Ja!, lautete die Antwort auf alles.
Ich beschloss schnell duschen zu gehen und dann mit einem luftigen Sommerkleid die Anlage zu erkunden. Alles mit ein wenig offeneren Augen sehen, dann würde das schon klappen!

Doch sobald ich den Bungalow verließ, war ich mir da nicht mehr so sicher. Die Sonne stand inzwischen tief am Himmel, färbte den Horizont lila und ich hatte das Gefühl, dies würde die Menschen um mich herum nur noch mehr animieren. Von überall erklang wollüstiges Stöhnen, Frauen keuchten den Namen von Männern oder beteten den Gott an.
Eine Gänsehaut überzog meinen Körper, als ich den geschwungenen Pfad zum Haupthaus entlangging, und ich konnte leider nicht leugnen, dass es mir gefiel. Geschockt über mich selbst, rannte ich direkt in die Arme von Patrice.
„Oh, wen haben wir denn da? Gefällt dir dein Zimmer?“ Ich zuckte zusammen und sah zu ihm auf, während ich mich langsam aus seiner Umarmung wand.
„Ähm … Ja, danke. Es ist sehr schön“, fing ich an zu stottern und konnte nur über mich selbst den Kopf schütteln. Hallo? Ich war Mitte zwanzig! Da sollte man einem Mann gegenüber schon ein paar vernünftige Sätze herausbekommen.
„Soll ich dir ein wenig die Anlage zeigen? Ich kenne da ein paar sehr schöne Plätze!“ Und schon wieder ein eindeutiges Angebot. Doch wie sollte ich darauf reagieren?
Mein Kopf schrie: ‚Renn weg, solange du es noch kannst‘. Der Rest meines Körpers war jedoch vollkommen anderer Meinung und ich musste schwer schlucken.
„Ich sehe, du möchtest es. Also zier dich nicht so!“, forderte er mich auf und ich seufzte. Okay, einen Versuch war es wert. Ich wollte mich erholen, ein wenig Abwechslung von meinem Leben in London und da ich schon mal hier war … Immerhin lief es am Ende mit Marc auch nicht mehr wirklich gut.
Tief durchatmend nickte ich und er strahlte über das ganze Gesicht.
„Das freut mich. Komm!“ Und schon zog er mich an der Hand hinter sich her.
Langsam gingen wir den Weg zurück, aus dem ich gekommen war, und Patrice zeigte mir einige versteckte Orte, die ich noch nicht gesehen hatte und nie gefunden hätte.
Er schob mich durch ein Gebüsch und vor mir war ein kleiner Teich zu sehen, der wunderschön beleuchtet war.
„Das hier ist ein kleiner Geheimtipp“, flüsterte er mir ins Ohr und ich lächelte. Ich hatte keine Ahnung, wie lange wir unterwegs waren, bis wir hier gelandet waren.
Seine Hände streichelten über meine Seiten, eine Gänsehaut breitete sich auf meinem Körper aus.
„Weißt du eigentlich, wie wunderschön du bist?“, fragte er leise und drehte mich in seinen starken Armen um. Ich errötete bei seinem Kompliment und wand mich ein wenig.
„Danke“, erwiderte ich leise und sah auf den Boden. Ich hatte schon lange keine Komplimente mehr gehört, die mich betrafen, und wusste nicht wirklich, wie ich damit umgehen sollte.
„Erzähl mir etwas von dir. Wieso bist du hier?“ Ich runzelte die Stirn, als er sich langsam von mir löste und mich zu dem kleinen Sandbereich vor dem Teich führte.
„Du willst jetzt reden?“, fragte ich ihn überrascht und er grinste.
„Ich mache diesen Job schon sehr lange, liebe Emma, ich merke genau, wann jemand dem hier noch nicht offen gegenüber ist. Und du bist es eindeutig noch nicht.“ Ich schmunzelte und ließ mich neben ihm in den Sand fallen.
„Bin ich so durchschaubar?“ Er zuckte mit den Schultern, erwiderte jedoch nichts. Ich atmete tief durch und obwohl ich keine Ahnung hatte, wie viel ich diesem Mann anvertrauen könnte, erzählte ich ihm von der Trennung von Marc, dass er mich betrogen hatte und ich in dieser Beziehung einfach zu gutgläubig gewesen war. Immerhin hatte es für diesen ganzen Mist genug Anzeichen gegeben.
„Dieser Mann ist ein Arsch. Ich kann mir nicht vorstellen, in einer Beziehung mit dir jemals gelangweilt zu sein“, schmeichelte Patrice mir, doch ich zuckte nur mit den Schultern.
„Alles, was Marc je wirklich interessiert hatte, war seine Arbeit. Nicht mehr und nicht weniger. Ich frage mich viel eher, wie ich so etwas wie ihn behalten konnte. Ich hätte ihn schon viel eher in den Wind schießen müssen.“ Ich grinste ihn an und er stieß mich an der Schulter an.
„Du wirst schon den richtigen Mann für dich finden, da bin ich ganz zuversichtlich. Doch erst einmal solltest du deinen Aufenthalt hier genießen und richtig die Sau rauslassen.“
Er zwinkerte mir zu und ich fing an zu kichern wie ein kleines Schulmädchen. Er beugte sich vor und hauchte mir einen Kuss auf die Lippen. Ich war so schockiert, dass ich im ersten Moment erstarrt war.
„Sag mir Bescheid, wenn du dafür bereit bist. Ich würde mich gerne mit dir vergnügen“, flüsterte er und wollte sich schon von mir lösen, als ich meine Hände um seinen Hals schlang und ihn für einen fordernden Kuss zu mir hinunterzog.
Er hatte recht, irgendwann würde ich schon dem Mann begegnen, der mich glücklich machen würde, der mir die Welt zu Füßen legen würde. Es war nur eine Frage der Zeit und bis dahin sollte ich es einfach genießen. Egal was. Und ich nahm mir, was ich jetzt wollte. Sex mit Patrice.
Als ich mich schwer atmend von ihm löste, grinste er mich an.
„Ich wusste, dass du doch nicht so anständig bist“, raunte er und küsste mich direkt wieder, bevor ich überhaupt reagieren konnte, und drängte mich mit seinem Oberkörper in eine liegende Position.
Ich hatte keine Ahnung, ob das jetzt richtig war, doch ich wollte auch nicht darüber nachdenken. Ich wollte meinen Spaß haben, das Leben genießen.
Seine Hände wanderten über meinen Körper, schlüpften unter das Kleid und zogen es mir irgendwann ganz aus.
Ich war so in diesem Moment gefangen, dass ich nichts mehr mitbekam. Patrice öffnete meinen BH, zog mir meinen Slip aus und das so schnell, dass ich nicht reagieren konnte.
Meine Brust hob und senkte sich schnell, während ich schon jetzt wusste, dass ich den Sand später überall spüren würde. Doch es war mir egal. Ich sah zu ihm auf, sah die Lust und das Verlangen in seinem Blick. Und das nach mir. Und nach niemandem sonst.
Er streifte seine Shorts ab – das Tuch musste er dagegen ausgetauscht haben – und ich sah seine volle Pracht, die mich schwer schlucken ließ. Im normalen Zustand war er schon eine Zumutung gewesen, doch gerade … mir fiel dafür kein Wort ein. Er griff nach seiner Shorts, holte ein Kondom heraus, streifte es sich über und war im nächsten Moment über mir.
„Bereit?“, fragte er mich und ich nickte, holte tief Luft und hielt den Atem an, während er langsam in mich eindrang. Ein unglaubliches Gefühl ergriff von mir Besitz. Etwas, das ich schon lange nicht mehr gespürt hatte. Etwas, was mit Marc nicht einmal am Anfang ansatzweise so ergreifend gewesen war.

2 Kommentare

  1. Dieses Buch hört sich sehr verlockend an. Würde ich zu gerne bei meinem Wellness Urlaub im Tannheimertal lesen :D LG

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    1. Wie hat dir das Buch gefallen Hilde?

      LG Astrid

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