Buchvorstellung: Sexy unplugged

06:00

Heute darf ich euch das tolle neue Buch von Lucia Vaughan vorstellen. "Sexy unplugged" ist eine Fortsetzung zu "Vicky Who?", die aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.


Kurzbeschreibung:
Knisternd, bewegend – sexy unplugged!
Das Leben ist kein Ponyhof. Das muss die 29-jährige Henna erfahren, als sie während eines Traineeprogramms der berühmten McNamara Riding Ranch auf Owen, ihren Trainer und Sohn der Familie stößt. Owen ist nicht nur verdammt sexy, sondern auch verdammt arrogant und treibt sie damit schier in den Wahnsinn.
Doch starrköpfig wie Henna ist, bietet sie dem unnahbaren Cowboy Paroli und erfährt von einer bitteren Episode aus seiner Vergangenheit, die ihren Blick auf ihn verändert. Als die beiden wegen eines ausgerissenen Pferdes eine Nacht zu zweit verbringen müssen, lässt sie sich entgegen aller Vernunft auf eine Affäre ein, wohl wissend, dass Owen kein Interesse an einer romantischen Beziehung hat.

Immer tiefer verstrickt Henna sich in ihre Gefühle für ihn und gerät seinetwegen in tödliche Gefahr, denn die Schatten aus Owens Vergangenheit ruhen nicht.

Meinung:
Ich durfte dieses Buch vorab lesen und bedanke mich dafür vielmals bei Lucia Vaughan.

Das Cover schaut toll aus. Es ist heiß und macht Lust darauf zu erfahren, um was es in der Geschichte geht. 

Es geht schon gleich lustig und interessant los und so bleibt es das ganze Buch hindurch. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr weg legen. 
Henna kommt auf die Ranch der McNamaras um dort ein Traineeprogramm zu absolvieren, um sich dann als Trainer auf ihrer eigenen Ranch selbständig machen zu können. Sie hat einen Dickkopf, der seinesgleichen sucht. Owen, der ihr Trainer ist,  ist heiß, ein Sexgott. Ihr erstes aufeinander verläuft alles andere als gut und Henna muss sich wirklich zusammen reißen, dass sie nicht ständig vorlaute Kommentare los lässt. Beide haben an ihrer Vergangenheit zu knabbern. Owen wird von seiner eingeholt und dadurch kommt es zu vielen Komplikationen und brenzlichen Situationen. Dies macht das Buch besonders. Es hat eine gute Mischung aus Aktion, Drama und Spannung. Aber auch die Romantik und die Erotik kommen nicht zu kurz. 
Ich mag Laucias Schreibstil, da er mich in die Geschichte hinein zieht und das Lesen zu einem Vergnügen macht. Sie beschreibt die Protagonisten und Gegend so bildlich, dass man sich alles für dem geistigen Auge vorstellen kann. 
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der heiße Cowboys und Aktion mag. 
Vielen Dank für dieses tolle Lesevergnügen.



Leseprobe

Prolog

Das Grandiose an Familienbanden ist der Zusammenhalt. Insbesondere in Krisensituationen merkt man, das Blut dicker ist als Wasser. Ich würde für meine Familie durchs Feuer gehen. Und umgekehrt ebenso. Das ist einer der Gründe, warum ich wie ein Maikäfer auf dem Rücken im Dreck liege und mich keinen Millimeter bewegen kann. Arme, Beine, nicht mal die Finger können wackeln, denn sie werden von geschätzten zwei Zentnern Muskelmasse am Boden gehalten.
Über uns kreischen Vögel am wolkenfreien Himmel, als wollten sie mich verspotten. Ein leichter Wind fährt unter mein Shirt und beschert mir eine Gänsehaut, die ich geflissentlich ignoriere. Meine Aufmerksamkeit gilt einzig und allein dem süffisant grinsenden Idioten über mir.
Owen bewegt sich, wobei er lediglich sein Gewicht verlagert und mir kaum mehr Bewegungsfreiheit gönnt. Er genießt die Situation sichtlich, und das macht mich fuchsteufelswild.
Seine Stimme fegt über mich hinweg wie rauchiger Single Malt Whisky. »Hm, wer hätte gedacht, dass unter den schlabbrigen Klamotten so heiße Kurven schlummern«, schnurrt er.
Sein wildledernes Westernhemd streift mein XXL-Shirt. Ich reiße die Augen auf. Meine Brustwarzen werden hart, was sich beim besten Willen nicht verhindern lässt, und drücken gegen den Stoff meines BHs. Ich beiße die Zähne zusammen, um nicht nur meine Wut unter Kontrolle zu bringen. Was fällt dem Kerl ein?
Vergebens ruckle ich mit dem Oberkörper und versuche zu vergessen, dass eine Meute Schaulustiger uns sensationslüstern beobachtet und eine Fernsehkamera meine Schmach für alle Ewigkeit in Bild und Ton festhält.
»Runter von mir!«, gifte ich.
»Na, na, wer wird denn gleich so aggressiv werden?«
Aggressiv? Echt jetzt?
»Ich habe noch nicht mal angefangen, aggressiv zu werden! Aber wenn du es darauf anlegst ...«
Meine Augen sprühen Funken. Owen zeigt sich unbeeindruckt. Wenn überhaupt, dann amüsiert er sich über mich. Plötzlich verändert sich sein Ausdruck und es kommt etwas zum Vorschein, mit dem ich nicht gerechnet habe. Etwas, das mich ebenso ärgert wie es meinen Pulsschlag beschleunigt. Eine Mischung aus Spott und ... Begehren? Kann das sein?
»Wir tragen das irgendwann zwischen uns aus«, flüstert er dunkel, während er die neben meinem Kopf aufgestützten Arme leicht beugt, damit er mein Ohr erreichen kann. »Bald ...«
Sein warmer Atem kitzelt meine Haut. Ungewollt stellen sich die Härchen in meinem Nacken auf. Und dann spüre ich es. Überdeutlich. Groß und hart drückt es gegen meinen Hüftknochen. An einer zentralen Stelle, an der es sich bis eben noch nicht befunden hat. Zumindest nicht in dieser Größe, da bin ich mir sicher.
Ist das etwa ... eine Erektion?

»Runter von mir!«, zische ich. »Sofort!«


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