CHAOS: Die Brudergeschichte von Alec Xander - Rezension

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"CHAOS: Die Brudergeschichte" von Alec Xander ist ein Buch mit einer sehr brisanten Thematik.

Kurzbeschreibung:
Chaos.
Für die Teenager Bastian und Lucas ist dies nicht nur irgendein Wort, es beschreibt ihr komplettes Leben.

Bastian wird in der Schule verachtet und von Gleichaltrigen gehasst. Für seine dominante Mutter ist der Schüchterne nichts weiter als eine unbezahlte Arbeitskraft und für viele andere Erwachsene, die in der Plattenbausiedlung leben, ist er ein bizarrer Junge.
Lucas hingegen ist ein draufgängerischer Typ mit großer Klappe. Aufgewachsen bei einer Pflegefamilie und abgeschoben in ein Heim, weiß er sich gekonnt zu wehren.
Die beiden Jugendlichen lernen einander kennen und lieben. Doch ihr Leben wäre kein Chaos, wenn sie nach all den Jahren der Einsamkeit endlich das Glück auf ihrer Seite hätten. Ein dunkles Geheimnis kommt ans Licht und die beiden erfahren, dass sie mehr als nur die Liebe miteinander verbindet.
Das Chaos nimmt seinen Lauf.

„Über sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde und die meisten abstrusen Gestalten haben in „Chaos“ ein Zuhause gefunden.“

„Chaos erzählt die Geschichte zweier Jungs, die sich ineinander verlieben. Für viele würde dies schon ausreichen, um angewidert den Kopf zu schütteln, doch dieser Roman geht noch einen erheblichen Schritt weiter.“

„Es gibt zwei Tragödien im Leben. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man sich von Herzen wünscht und die zweite ist, dass man es bekommt.“

Meinung:
Das Cover ist sehr minimalistisch gestaltet, aber dadurch nicht weniger anregend und schön. 
Ja, dies ist eine Geschichte über die Liebe zweier Jugendlicher, aber nicht nur das. Man bekommt einen Einblick in die Gefühle, Gedanken und Beweggründe der Protagonisten, aber auch der Nebendarsteller. Es geht aber auch um das sehr aktuelle Thema Mobbing, das viele betrifft, aber keiner wirklich drüber reden mag. Ich finde die Geschichte gerade wegen des schweren Stoffs super. Womit ich mich nicht so anfreunden kann ist die Sprache, aber die ist typisch für die Jugend und daher sehr realistisch. 
Man liest und liest, leidet und fiebert mit Bastian und Lucas mit, fragt sich, was wohl hinter so einigen Andeutungen steckt und dann kommt unerwartet dieses Ende!!!! Alec Xander, wie kannst du nur. Ich hoffe doch schwer, dass hier noch ein zweiter Teil folgt, da ich finde, dass noch einige Fragen offen geblieben sind. 

Fazit: 
Brisant, aktuell und mitreisend! Ein ganz besonderes Buch.


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