Als Anni 1946 zum zweiten Mal vor den Traualtar tritt, schließt sie mit ihrem Leben ab. Die vergangenen Jahre haben ihr die Familie geraubt, das Hoffen hat sie verlernt. Ihr einziger Anker ist das Versprechen einer Wahrsagerin, was sie zwingt, diesen Kerl aus dem Nachbardorf zu ertragen. Egal zu welchem Preis. Auf der Suche nach Lücken in ihrer Familienbiografie trug die Autorin berührende Lebensepisoden zusammen. Der Kern jeder Geschichte war das Dilemma des Schweigens und dessen Weitergabe an die nächste Generation. Die Geschichte von Irmas Enkeln versinnbildlicht das Empfinden jener Zeit. Hätten sie sich den Gegebenheiten der Jahrzehnte, in die sie hineingeboren wurden, entziehen können?
Asturier Patricio lässt die Arbeit in einer Kohlemine und die Schatten des Bürgerkrieges hinter sich und will in Kuba ein neues Leben beginnen. Dafür kehrt er Spanien den Rücken zu und findet sich in den frühen 50er Jahren mitsamt Gepäck am Hafen von Havanna wieder. Die Stadt erstrahlt in den hellsten und schönsten Farben. Ihre Schönheit begeistert und reist einen Menschen mit. Asturier will hier Fuß fassen und beginnt zunächst als Schuhputzer. Eine einfache Arbeit will man meinen, doch eines Tages ruiniert er versehentlich die Schuhe eines Mannes. Das wäre alles gar nicht so sehr tragisch, wenn es sich bei diesem Mann nicht um den Mafiaboss Carlos Valdés handeln würde! Nur knapp kommt Asturier davon und arbeitet kurz darauf im edlen Kaufhaus El Encanto. Mit seiner Art steigt Asturier sehr schnell auf. Zu dieser Zeit betritt eine junge Frau das Kaufhaus und verzaubert Asturier völlig. Sie duftet nach Schmetterlingslilien und heißt Gloria. Gloria Valdés. Ehefrau vom Mafiaboss Carlos Valdés ...
Meinung:
Das schönste Mädchen Havannas von Susana López Rubio ist sowohl eine romantische, wie auch tragische Geschichte.
Auf der einen Seite erlebt man schon von Beginn an eine intensive Bindung und später auch Liebe zwischen dem charmanten Asturier und der zauberhaften Gloria. Beide Figuren erzählen aus ihrer Sicht ihre Geschichten und das Band, was sie miteinander verbindet. Sie sind geprägt von ihren Erlebnissen und das Leid, was ihnen in jungen Jahren widerfahren ist. Besonders Glorias Geschichte hat mich sehr getroffen und das Gefühl der Ohnmacht, das aus ihrer ausweglosen Situation erschaffen hat, hat mich sehr mitgenommen. Die 50er Jahre sind eine Zeit der Rebellion, des Aufbruchs und der Veränderungen. Doch anders als Marylin Monroe, Audrey Hepburn, James Dean, Elvis Presley oder viele weitere lebt Gloria in einem goldenen Käfig. Nur mit Asturier fühlt sie sich frei und unbeschwert. Aber eine freie Beziehung ist für sie beide nicht möglich.
Die Autorin Susana López Rubio zählt zu den bekanntesten Drehbuchautorinen Spaniens und das Buch Das schönste Mädchen Havannas ist ihr erster Roman, welches bald im Fernsehen als Serie verfilmt werden soll. Über diese Information habe ich mich sehr gefreut, denn Rubio schafft es, die Magie und die Leidenschaft von Havanna in den frühen 50er Jahre einzufangen und so zu beschreiben, dass sich beim Lesen sofort an diesen Ort versetzt fühlt. Manchmal kam es mir sogar so vor, als würde ich beim Lesen leise kubanische Musik hören :)
Fazit:
Die eindrucksvollen Kulissen, die Beziehung und die Situation von Asturier und Gloria machen Das schönste Mädchen Havannas zu einer wunderschönen, wie auch tragischen Geschichte, welches perfekt für kalte Tage zum Lesen ist.
Meinung:
Das schönste Mädchen Havannas von Susana López Rubio ist sowohl eine romantische, wie auch tragische Geschichte.
Auf der einen Seite erlebt man schon von Beginn an eine intensive Bindung und später auch Liebe zwischen dem charmanten Asturier und der zauberhaften Gloria. Beide Figuren erzählen aus ihrer Sicht ihre Geschichten und das Band, was sie miteinander verbindet. Sie sind geprägt von ihren Erlebnissen und das Leid, was ihnen in jungen Jahren widerfahren ist. Besonders Glorias Geschichte hat mich sehr getroffen und das Gefühl der Ohnmacht, das aus ihrer ausweglosen Situation erschaffen hat, hat mich sehr mitgenommen. Die 50er Jahre sind eine Zeit der Rebellion, des Aufbruchs und der Veränderungen. Doch anders als Marylin Monroe, Audrey Hepburn, James Dean, Elvis Presley oder viele weitere lebt Gloria in einem goldenen Käfig. Nur mit Asturier fühlt sie sich frei und unbeschwert. Aber eine freie Beziehung ist für sie beide nicht möglich.
Die Autorin Susana López Rubio zählt zu den bekanntesten Drehbuchautorinen Spaniens und das Buch Das schönste Mädchen Havannas ist ihr erster Roman, welches bald im Fernsehen als Serie verfilmt werden soll. Über diese Information habe ich mich sehr gefreut, denn Rubio schafft es, die Magie und die Leidenschaft von Havanna in den frühen 50er Jahre einzufangen und so zu beschreiben, dass sich beim Lesen sofort an diesen Ort versetzt fühlt. Manchmal kam es mir sogar so vor, als würde ich beim Lesen leise kubanische Musik hören :)
Fazit:
Die eindrucksvollen Kulissen, die Beziehung und die Situation von Asturier und Gloria machen Das schönste Mädchen Havannas zu einer wunderschönen, wie auch tragischen Geschichte, welches perfekt für kalte Tage zum Lesen ist.
Kuba, 1947. Der junge Asturier Patricio erreicht den Hafen von Havanna mit nichts anderem im Gepäck als dem Wunsch, die Welt zu erobern und seine Heimat mit den Kohleminen und dem ewigen Schatten des Spanischen Bürgerkriegs hinter sich zu lassen. Auf Kuba wird er von der hell erleuchteten, sinnlichen Hauptstadt begrüßt, einem tropischen Paradies. Er schlägt sich als Schuhputzer durch, doch als er versehentlich die Schuhe des Mafiabosses Carlos Valdés ruiniert, kommt er gerade noch einmal so mit dem Leben davon, weil seine Freunde die Situation retten. Wenig später findet Patricio eine Arbeit in dem eleganten Kaufhaus El Encanto. Dank seines sympathischen Auftretens macht der junge Mann mit den strahlend blauen Augen dort schnell Karriere, was ihm eine neue Welt eröffnet, aber auch Neid hervorruft. Mit der Aufzugführerin Nely verbindet ihn bald mehr als Freundschaft, aber doch weniger als Liebe. Patricios Leben ändert sich schlagartig, als er im Kaufhaus eine zauberhafte junge Frau kennenlernt, die nach Schmetterlingslilien duftet. Er verliebt sich sofort in Gloria und ist völlig verzweifelt, als er erfährt, dass sie verheiratet ist – ausgerechnet mit Carlos Valdés, einem der gefürchtetsten Männer Havannas …
Schicksalshafte Nacht im Jahr 1705. Eine junge Adlige ist auf dem Weg zum königlichen Hof. Plötzlich fällt ein Schuss ...
Von Rache, Liebe und einer gefährlichen List erzählt der Auftakt zur Krimi-Trilogie, fein ersonnen von der "Lady of Crime" Claudia Puhlfürst.
Von Rache, Liebe und einer gefährlichen List erzählt der Auftakt zur Krimi-Trilogie, fein ersonnen von der "Lady of Crime" Claudia Puhlfürst.
Mit der Liebe kann man alles erreichen. Sie gibt einem die Kraft um zu kämpfen und die Kraft um zu heilen. Doch was ist, wenn die Liebe einem zum Verhängnis wird und das eigene Leben zerstört?
Madrid in den 1940er Jahren:
Die schwangere Margarita wird von ihrer streng katholischen Familie verstoßen. Ihre Tochter Valentina, die Margarita alleine großziehen musste, liebt einen verheirateten Mann und dessen Tochter, die aus dieser Liebe entstanden ist, ist eine leidenschaftliche Tierschützerin und liebt trotzdem einen Stierkämpfer.
Meinung:
Der Mut zur Freiheit ist mein erstes Buch von der Autorin Katja Maybach und ich muss ehrlich sagen, dass ich absolut begeistert bin!
Das alte und bekannte Thema Liebe positioniert sie in einem neuen Licht und ist dabei zeitlos. Ob sich die Geschichte im Jahr 1940 oder 2018 abspielt, wäre fast schon egal, da das Thema so universell ist.
Trotzdem ist der Schauplatz Madrid sehr gut gewählt, denn dort kommt die Diktatur Francos, die Strenge der katholischen Kirche und die Euphorie für Stierkämpfe hinzu. Dadurch ist es den Protagonisten nicht einfach, ihren Herzen zu folgen, da sich ihnen so viele Dinge in den Weg stellen. Zeitgleich erlebt man den sogenannten Generationenkonflikt der drei Frauen und spürt war es heißt, zu dieser Zeit eine Frau zu sein.
Man weint und hofft mit den drei Frauen, dass sich die Probleme legen oder sie diese bezwingen können. Durch den flüssigen Schreibstil und dem Gefühl, als wäre man selbst dabei, habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen und mit einem Lächeln auf den Lippen ins Regal gestellt.
Fazit:
Der Mut zur Freiheit ist ein Lesegenuss und absolut empfehlenswert, egal zu welcher Zeit, denn Mut und Liebe haben keine Grenzen!
Madrid in den 1940er Jahren:
Die schwangere Margarita wird von ihrer streng katholischen Familie verstoßen. Ihre Tochter Valentina, die Margarita alleine großziehen musste, liebt einen verheirateten Mann und dessen Tochter, die aus dieser Liebe entstanden ist, ist eine leidenschaftliche Tierschützerin und liebt trotzdem einen Stierkämpfer.
Meinung:
Der Mut zur Freiheit ist mein erstes Buch von der Autorin Katja Maybach und ich muss ehrlich sagen, dass ich absolut begeistert bin!
Das alte und bekannte Thema Liebe positioniert sie in einem neuen Licht und ist dabei zeitlos. Ob sich die Geschichte im Jahr 1940 oder 2018 abspielt, wäre fast schon egal, da das Thema so universell ist.
Trotzdem ist der Schauplatz Madrid sehr gut gewählt, denn dort kommt die Diktatur Francos, die Strenge der katholischen Kirche und die Euphorie für Stierkämpfe hinzu. Dadurch ist es den Protagonisten nicht einfach, ihren Herzen zu folgen, da sich ihnen so viele Dinge in den Weg stellen. Zeitgleich erlebt man den sogenannten Generationenkonflikt der drei Frauen und spürt war es heißt, zu dieser Zeit eine Frau zu sein.
Man weint und hofft mit den drei Frauen, dass sich die Probleme legen oder sie diese bezwingen können. Durch den flüssigen Schreibstil und dem Gefühl, als wäre man selbst dabei, habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen und mit einem Lächeln auf den Lippen ins Regal gestellt.
Fazit:
Der Mut zur Freiheit ist ein Lesegenuss und absolut empfehlenswert, egal zu welcher Zeit, denn Mut und Liebe haben keine Grenzen!
Dramatisch, fesselnd, voller Gefühl und Geheimnis: In ihrem Spanien-Roman „Der Mut zur Freiheit“ erzählt die erfolgreiche Autorin Katja Maybach die Geschichte von drei selbstbewussten Frauen.
Jetzt das eBook Einführungsangebot sichern!
Margarita, ihre Tochter Valentina und deren Tochter Olivia, sie leben, wie sie lieben: leidenschaftlich und frei. Im Madrid der späten 1940er Jahre teilen sich die drei Frauen nicht nur ein Haus, sondern auch ein Schicksal: Die Liebe wird ihnen zum Verhängnis.
So wurde die schwangere Margarita von ihrer streng katholischen Familie verstoßen und musste Valentina allein groß ziehen. Valentinas große Liebe, Olivias Vater, ist ein verheirateter Mann. Und die 24-jährige Olivia, eine engagierte Tierschützerin, hat ihr Herz an einen Stierkämpfer verloren, einen Mann, den sie eigentlich nicht lieben kann …
Vor der imposanten Kulisse Madrids entfaltet Katja Maybach (u. a. „Eine Nacht im November“; „Irgendwann in Marrakesch“ und „Die Stunde unserer Mütter“) einen großen Familien-Roman über mehrere Generationen – über Liebe, die nicht sein darf, Liebe, die sich nicht an Konventionen hält, und Liebe, die den Mut zur Freiheit verleiht.
Jetzt das eBook Einführungsangebot sichern!
Margarita, ihre Tochter Valentina und deren Tochter Olivia, sie leben, wie sie lieben: leidenschaftlich und frei. Im Madrid der späten 1940er Jahre teilen sich die drei Frauen nicht nur ein Haus, sondern auch ein Schicksal: Die Liebe wird ihnen zum Verhängnis.
So wurde die schwangere Margarita von ihrer streng katholischen Familie verstoßen und musste Valentina allein groß ziehen. Valentinas große Liebe, Olivias Vater, ist ein verheirateter Mann. Und die 24-jährige Olivia, eine engagierte Tierschützerin, hat ihr Herz an einen Stierkämpfer verloren, einen Mann, den sie eigentlich nicht lieben kann …
Vor der imposanten Kulisse Madrids entfaltet Katja Maybach (u. a. „Eine Nacht im November“; „Irgendwann in Marrakesch“ und „Die Stunde unserer Mütter“) einen großen Familien-Roman über mehrere Generationen – über Liebe, die nicht sein darf, Liebe, die sich nicht an Konventionen hält, und Liebe, die den Mut zur Freiheit verleiht.
Der Tod einer ehemaligen Mitarbeiterin Sophie, gefunden im Garten des
Seniorenwohnparks am See, ist der Anfang von weiteren mysteriösen
Todesfällen im Umfeld des Pflegeheims. Hanna Baer, Pflegedienstleiterin,
mischt sich in die Ermittlungen von Kommissaar Werner Thaler ein und
gerät dabei immer tiefer in einen Strudel von betrügerischen
Machenschaften der Pflegedienste, Ärzte und Angehörigen. Als Hanna dann
mit Dr. Tobias Romanow den Mann ihres Lebens trifft, verliert sie völlig
den Blick für Wahrheit und Lüge.
Ein spannender Kriminalroman vor dem undurchsichtigen Milieu der Pflegedienste, der gekonnt mit unseren Ängsten spielt.
Ein spannender Kriminalroman vor dem undurchsichtigen Milieu der Pflegedienste, der gekonnt mit unseren Ängsten spielt.
1893. In England regiert seit einigen
Jahren die Königin Viktoria.
Zu dieser Zeit nimmt die Naturwissenschaft immer mehr an Bedeutung zu. Die Methoden werden fortschrittlicher. Darwins These findet immer mehr Anklang. Die Kirche versucht dabei ihre Macht und Stellung zu behalten.
Vielerorts befindet sich in einem Umbruch, denn die Menschen fangen an selber nachzudenken und zu entscheiden.
Cora Seaborne entscheidet sich ebenfalls. Nämlich für die Wissenschaft. Nach dem Tod ihres Mannes zieht sie mit ihrem verhaltensausfälligen Sohn und dessen Kindermädchen von London nach Aldwinter. Dort verfolgt Cora die Spuren eines unbekannten Tieres. Die Schlange von Essex und begegnet dabei dem Pfarrer William Ransome. Ihre Glaubensrichtungen könnte gar nicht widersprüchlicher sein - genauso die Gefühle, die sie für den jeweiligen spüren.
Meinung:
Das Viktorianische Zeitalter gehört zu einer meiner liebsten Epochen. Die Entwicklung einer neuen Weltansicht. Die Machtkämpfe zwischen der Wissenschaft und der Kirche. Die Symbolik in der Kunst und Architektur.
Vor kurzem habe ich den neuen Film Victoria & Abdul (sehr empfehlenswert!) mit Judi Dench und Ali Fazal im Kino gesehen und weil ich schon in der viktorianischen Stimmung bin, hatte ich gleich im Anschluss Die Schlange von Essex gelesen. Leider wurde ich einfach nicht warm mit diesem Buch!
Der erste Teil des Buches war mühsam zu lesen. Cora verliert ihren Mann, dem sie gefallen und willig sein wollte und musste. Zusammen mit ihrem Sohn und dem Kindermädchen macht sie sich auf nach Altwinter. Dort trifft sie auf den verheirateten Pfarrer William. Ohne es zu wollen, verlieben sich Cora und William ineinander. Ebenfalls verliebt sich ein Arzt, der Chirurg Luke, in Cora. Die Geschichte verzwickt sich im Verlauf noch weiter. Somit kommen viele Personen zusammen und wollen die Handlungen aus ihrer Sicht erzählen.
Die Vielfalt ist super und entspricht auch den Merkmalen der Epoche, doch leider verwirren einen die Sprünge. Manchmal wusste ich gar nicht mehr, wer was erzählte und musste deshalb auch ein Stück zurückgehen. Zeitweise hatte ich sogar den Eindruck, dass der rote Faden völlig verloren gegangen ist.
Durch das viele Nachlesen und den Verwirrungen kam keine Spannung auf. Die Handlung war lasch und zog sich. Ab der Hälfte wurde es ein stückweit besser.
Endlich kam der Konflikt zwischen dem Glauben und der Wissenschaft immer mehr in den Vordergrund. Auch die Metaphorik im Buch durch die Personenansichten und -Konstellationen und der mysteriösen Schlange entsteht eine gewisse Spannung. Leider konnte es mich am Ende nicht mehr begeistern, obwohl ich ein großer Fan der Metaphorik bin. Hier war alles zu viel des Guten, denn alles vermischte sich. Ein Hauptaugenmerk konnte nicht klar definiert werden, denn im Einzelnen war nichts speziell herausgearbeitet und somit verschwand alles in einer einheitlichen Masse.
Fazit:
Die Idee zu Die Schlange von Essex ist super, doch leider hapert es an einer begeisternden Umsetzung.
Zu dieser Zeit nimmt die Naturwissenschaft immer mehr an Bedeutung zu. Die Methoden werden fortschrittlicher. Darwins These findet immer mehr Anklang. Die Kirche versucht dabei ihre Macht und Stellung zu behalten.
Vielerorts befindet sich in einem Umbruch, denn die Menschen fangen an selber nachzudenken und zu entscheiden.
Cora Seaborne entscheidet sich ebenfalls. Nämlich für die Wissenschaft. Nach dem Tod ihres Mannes zieht sie mit ihrem verhaltensausfälligen Sohn und dessen Kindermädchen von London nach Aldwinter. Dort verfolgt Cora die Spuren eines unbekannten Tieres. Die Schlange von Essex und begegnet dabei dem Pfarrer William Ransome. Ihre Glaubensrichtungen könnte gar nicht widersprüchlicher sein - genauso die Gefühle, die sie für den jeweiligen spüren.
Meinung:
Das Viktorianische Zeitalter gehört zu einer meiner liebsten Epochen. Die Entwicklung einer neuen Weltansicht. Die Machtkämpfe zwischen der Wissenschaft und der Kirche. Die Symbolik in der Kunst und Architektur.
Vor kurzem habe ich den neuen Film Victoria & Abdul (sehr empfehlenswert!) mit Judi Dench und Ali Fazal im Kino gesehen und weil ich schon in der viktorianischen Stimmung bin, hatte ich gleich im Anschluss Die Schlange von Essex gelesen. Leider wurde ich einfach nicht warm mit diesem Buch!
Der erste Teil des Buches war mühsam zu lesen. Cora verliert ihren Mann, dem sie gefallen und willig sein wollte und musste. Zusammen mit ihrem Sohn und dem Kindermädchen macht sie sich auf nach Altwinter. Dort trifft sie auf den verheirateten Pfarrer William. Ohne es zu wollen, verlieben sich Cora und William ineinander. Ebenfalls verliebt sich ein Arzt, der Chirurg Luke, in Cora. Die Geschichte verzwickt sich im Verlauf noch weiter. Somit kommen viele Personen zusammen und wollen die Handlungen aus ihrer Sicht erzählen.
Die Vielfalt ist super und entspricht auch den Merkmalen der Epoche, doch leider verwirren einen die Sprünge. Manchmal wusste ich gar nicht mehr, wer was erzählte und musste deshalb auch ein Stück zurückgehen. Zeitweise hatte ich sogar den Eindruck, dass der rote Faden völlig verloren gegangen ist.
Durch das viele Nachlesen und den Verwirrungen kam keine Spannung auf. Die Handlung war lasch und zog sich. Ab der Hälfte wurde es ein stückweit besser.
Endlich kam der Konflikt zwischen dem Glauben und der Wissenschaft immer mehr in den Vordergrund. Auch die Metaphorik im Buch durch die Personenansichten und -Konstellationen und der mysteriösen Schlange entsteht eine gewisse Spannung. Leider konnte es mich am Ende nicht mehr begeistern, obwohl ich ein großer Fan der Metaphorik bin. Hier war alles zu viel des Guten, denn alles vermischte sich. Ein Hauptaugenmerk konnte nicht klar definiert werden, denn im Einzelnen war nichts speziell herausgearbeitet und somit verschwand alles in einer einheitlichen Masse.
Fazit:
Die Idee zu Die Schlange von Essex ist super, doch leider hapert es an einer begeisternden Umsetzung.
London im Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne
die Hauptstadt und reist gemeinsam mit ihrem Sohn Francis in den
Küstenort Aldwinter. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der
provokanten Thesen Charles Darwins gerät sie dort mit dem Pfarrer
William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung,
beide fühlen sich unaufhaltsam zum anderen hingezogen.
Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar
wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in
dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht.
Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer
wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen
Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig –
heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso
gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle
spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit?
Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine
dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und
rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ...
Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet.
Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet.
Cape Cod, 1978. Als Kinder sind Hallie Costa und Gus Silva
unzertrennlich, als Teenager werden sie ein Liebespaar – bis ein
dramatischer Vorfall am Strand von Race Point sie scheinbar
unwiederbringlich auseinandertreibt. Doch Hallie kann ihren Freund nie
vergessen, und als Gus Jahre später eines Mordes angeklagt wird, muss
sie sich ihren Gefühlen stellen, denn seine gesamte Existenz steht auf
dem Spiel. Kann sie ihm noch einmal helfen, bevor es zu spät ist? Hallie
kehrt in ihre Heimatstadt zurück und stößt dort unerwartet auf dunkle
Geheimnisse von ungeahnten Dimensionen …












