Noah - Rezension
17:45
Meinung:
Noah ist ein Thriller der etwas anderen Art, er handelt
nicht wie die anderen Bücher Fitzeks von Menschen insbesondere Familien, mit
einer Art von Psychischen Problemen die es zu lösen gilt, so fern man solche
überhaupt beheben kann. Nein Noah ist gesellschaftsorientierter. Dieser Roman
nimmt den Leser mit auf eine Reise die so realistisch ist, das sie in genau
diesem Moment an einem beliebigen Ort auf der Welt genau so passieren könnte.
Der Hauptprotagonist Noah, welcher mitten im kalten Winter auf den Straßen
Berlins ohne jegliche Erinnerung an seine persönliche Vergangenheit aufwacht,
ist so menschlich und vielschichtig in seinen Gedanken, das der Leser nicht den
Eindruck hat die Geschichte einer fiktiven Person zu lesen, sondern einer real
existierenden Persönlichkeit. Generell sind die Charaktere wie z. B. Noah, Oskar,
Zaphire und Alicia alle auf ihre eigene spezielle Art und Weise in den Handlungsverlauf
verflochten, so das sich aus vielen parallel Laufenden Handlungssträngen ein
schließlich ein großes Ganzes entwickelt und man nicht nur an eine oder zwei
Sichtweisen gebunden ist, sodass man das Geschehen thematisch unterschiedlich
betrachten kann. Das beste Beispiel dafür ist der Kontrast zwischen den Slums
in Manila und den panischen Zuständen in new York. Zu sehen welch furchtbare
Zustände zur gleichen Zeit auf einem der ärmlichsten Teile der Welt herrschen,
während die Menschen in New York verzweifeln nur weil ein Flughafen gesperrt
wurde, lässt mich persönlich sehr nachdenklich werden. Ich möchte hier nichts
von der Geschichte an sich verraten, zum Einen weil sie sehr komplexes Thema
ist und zum Anderen weil es einen Teil des Reizes ausmacht die Zusammenhänge
der einzelnen Charaktere zu erfassen. Was ich jedoch sagen kann, ist das es
sich sehr lohnt dieses Buch zu lesen, allein schon wegen der aktuellen Thematik
der Überbevölkerung. Es werden Tatsachen und Informationen, die uns allen mit
nur einem Mausklick weit entfernt zur Verfügung stehen auf eine Weise vermittelt
wie es kein Sachbuch schaffen könnte. Denn Fakten erschließen sich viel besser
wenn sie Beispielhaft aufführt, bzw. wenn sie in einer Geschichte verpackt werden.
Und das ist eine der Sachen die ich an diesem Buch so faszinierend fand und
wofür ich dankbar bin, wenn man das Gefühl hat etwas gelernt zu haben während
man unterhalten wurde.
Fazit:
Noah war mein erstes Buch von Sebastian Fitzek und obwohl ich schon von vielen Ecken gehört habe das es kein „normaler“ Fitzek sein soll, bin ich doch restlos begeistert, sowohl von der Geschichte an sich, von seiner einzigartigen Schreibweise, seinem rasanten erzähl Tempo, das einen nur so durch die Seiten fliegen lässt, als auch davon das Fitzek es geschafft hat das ich nachdenklich zurückbleibe und ich mich nun ständig frage: Was wenn so etwas auch bei uns passiert, möglich wäre es immerhin. Schrecklich, schockierend, aber nur allzu nachvollziehbar. Somit eine Leseempfehlung die ich jedem der dieses Genre oder Fitzek Bücher mag nur wärmstens ans Herz legen kann.
Noah war mein erstes Buch von Sebastian Fitzek und obwohl ich schon von vielen Ecken gehört habe das es kein „normaler“ Fitzek sein soll, bin ich doch restlos begeistert, sowohl von der Geschichte an sich, von seiner einzigartigen Schreibweise, seinem rasanten erzähl Tempo, das einen nur so durch die Seiten fliegen lässt, als auch davon das Fitzek es geschafft hat das ich nachdenklich zurückbleibe und ich mich nun ständig frage: Was wenn so etwas auch bei uns passiert, möglich wäre es immerhin. Schrecklich, schockierend, aber nur allzu nachvollziehbar. Somit eine Leseempfehlung die ich jedem der dieses Genre oder Fitzek Bücher mag nur wärmstens ans Herz legen kann.
- Julia (Co-Bloggerin)
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