In solchen Momenten fragt man sich, ob das alles noch einen Sinn hat und reduziert sich dabei selbst.
Madame Missou möchte in ihrem Ratgeber Wozu Sie bestimmt sind dem entgegen wirken.
Niemand sollte sich austauschbar fühlen, denn jeder Mensch, egal welchem Ursprung, Religion, Geschlecht oder sonstigem Unterschied ist eins: ein Individum. Genau wie der eigene Fingerabdruck gibt es keinen Menschen doppelt!
Die Autorin holt dich aus deiner Seifenblase des Hoffnungslosigkeit, Elends und Selbstmitleid, um dich auf die Dinge hinzuweisen, die wir im Alltag so schnell wieder vergessen. Uns selbst. Als kleine Notiz am Rande: auch wenn du noch nicht so sehr verzweifelt bist, als aufpuscher kann dieser Ratgeber auch reichen ;)
Die Leitung ist einfach und sanft und wenn du ihr folgst, wirst du die Welt und deine Umgebung einwenig anders Wahrnehmen. Wer diesen Bereich vertiefen möchte, dem empfehle ich die Ratgeber von Julia Cameron (diese bitte genau und langfristig anwenden, damit eine Veränderung zum einen spürbar, als auch sichtbar wird).
Schritt für Schritt beit Madame Missou zuerst den Kern, das Ich, auf, stärkt ihr und findet dann die Merkmale, Talente, die das Individum ausmachen.
Damit diese Arbeit bis hier hin nicht sofort verloren geht, sobald du den Ratgeber zur Seite legst, gibt die Autorin Tipps, damit die neue Wahrnehmung auch im Altag ankommt und bestehen bleibt.
Fazit:
Aufgrund der Lände ist Wozu Sie bestimmt sind kein Ratgeber, der alle Seiten und Möglichkeiten enthällt und sehr vertieft. Für den ersten Schritt reicht es völlig aus :)
Das Cover dieses Reiseberichts hat mich schon magisch angezogen.
In diesem Buch geht es um den süßen tollpatschigen Raphael Böhmer, der 6 Tage Zivilschutz über sich ergehen lassen muss. Das ist für den schwulen jungen Mann der absolute Horror. Schon allein die Kleidung ist ein Albtraum. Zudem wird er noch mit Schwulenfeindlichkeit konfrontiert. Einziger Lichtblick ist Korporal Adrian Knebel, der ihn von Beginn an fasziniert.
Auch in diesem Buch überzeugt mich Marc wieder mit seinem flüssigen Schreibstil und seinen lustigen und sehr bildlichen Beschreibungen des Geschehens. Ich habe so oft gelacht, dass mir am Schluss des Buches der Bauch weh getan hat. Eine wunderschöne Ansammlung lustiger, aber auch erotischer Geschichten, die durch schweizer Ausdrücke, die er gekonnt einfließen lässt noch an Raffinesse gewinnt.
Nach dem Interview mit dem Autor Norman Stark gibt es nun eine Rezension zu den beiden Bücher seiner Gay-Serie different boys:
Teil 1:
Der erste Teil dieser Gay Romance Serie ist toll und somit ein toller Anfang. Das Cover gefällt mir sehr gut und macht zusammen mit dem Klappentext Lust auf mehr.
In der Serie geht es um die Zwillinge Colin und Tom, die total verschieden sind. Jeder versucht auf seine Art glücklich zu sein. Colin ist der Draufgänger von beiden, der bei den Männern nichts anbrennen lässt. Er ist Flugbegleiter und bereist die angesagtesten Gay - Hot - Spots auf der ganzen Welt.
Tom dagegen ist auf der Suche nach dem Mann fürs Leben und wird immer wieder enttäuscht. Er ist Besitzer eines Designladens für Wohnaccessoirs.
Der flüssige Schreibstil und vor allem die Schreibweise aus Sicht der Brüder hat mich sofort in das Buch eintauchen lassen. Ich mag das sehr, da man so mehr über die Gefühle der Protas erfährt und sich besser in sie hinein versetzen kann. Dieses Buch hat alles, was man sich von einer guten Geschichte wünscht. Es hat sehr viel Witz, Drama, aber auch Erotik.
Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Abenteuer der Jungs und bin gespannt, ob Tom seinen Traummann bekommt.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
Teil 2:
Der zweite Teil schließt sich nahtlos an den ersten an.
Tom spielt das Schicksal schwer mit. Die Vernisage droht ein Fiasko zu werden. Doch als Michael vor ihm steht, ist seine Wut verraucht.
Nach dem heftigen Streit mit seinem Bruder will er sich in der Schwulensauna abreagieren und begeht einen schwerwiegenden Fehler.
Auch diese Folge hat mich wieder mitgerissen und ich konnte den Reader gar nicht weg legen. Norman Stark hat mich ein weiteres mal mit seinem lustigen und tollen Schreibstil begeistert.
Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Folgen.
- von Astrid <3
Info:
Verlag: FeuerWerke Verlag
Seiten: 209
Bindung: eBook / TB
ASIN: B00XZ3AFLS
Preis: 2,99 Euro / 9,99 Euro
Inhalt:
Was tun, wenn man sich von der Familie und den Freunden ein „Das hab ich dir doch gleich gesagt!“ nicht anhören will? Genau! Man wählt nachts betrunken einfach irgendeine Nummer und heult sich aus. Dumm nur, wenn man dabei gar nicht die Telefonseelsorge sondern einen fremden Mann an die Leitung bekommt, der überraschenderweise auch noch ein paar wirklich kluge Ratschläge zu haben scheint…
Meinung:
Als ich endlich eine ruhige Minute hatte und anfing Telefonseelsorge zu lesen, kippte ich sofort wieder aus dem Sessel! Weil es grotten schlecht ist? Nein, viel mehr war es das Gegenteil davon!
Sofort hatte ich mich schon in den ersten Seiten in die Protagonistin Jessica verliebt, denn sie verkörpert alles, was wir Menschen versuchen tief in uns zu verstecken: Spaß, Wahnsinn, Irrsinn. Das Leben von ihrer witzigen Seite.
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich wegen ihren Gedankengägnen oder Handlungen gelacht habe!
Jessica steht einer gesellschaftlichen Vorstellung gegenüber: schlank zu sein bedeutet gleich attraktiv zu sein. Bullshit. Aber was tut man nicht alles, damit man den Idioten von einem Ex wieder zurück bekommt? Richtig! Man leiht sich vom personifiziertem Nachbarn eine Rolle Klebeband und klebt sich mal eben die vorhandenen Fettpölsterchen weg. Die Folgen davon sind gereizte und gerötete Haut und die Ungelenkigkeit gibt es inklusive dazu.
Der Plan scheint wasserdicht zu sein, wäre da nicht die blöde Kuh von der Arbeit, die es ebenfalls auf ihren Ex-Freund abgesehen hatte! Die Schlammschlacht konnte beginnen!
Von den ersten Seiten an habe ich mich köstlich amüsiert! Jessica ist nicht die perfekte Protagonistin und ihre Ecken und Kanten machen sie super sympathisch. Als dann auch noch ihr Psychiater "Frank" in ihr Leben tritt, denn Alkohol und Telefon sind nicht immer eine gefahrenlose Kombination, hab ich vor Freude angefangen mit den Händen zu klatschen.
Telefonseelsorge - Liebe hat eine andere Leitung ist ein unglaublich amüsierendes Buch und man darf sich Jessicas Wahnsinn nicht entgegen lassen!
Vorsicht: Falls Sie selber mit dem Gedanken spielen die eigenen Fettpölsterchen mit Klebeband zu verstecken, nehmen Sie Panzerband. Sicher ist sicher ;)
Fazit:
Ein Muss!Heute dürfen wir die super sympartische Autorin Emma Lots begrüßen! Eine Rezension ihres erfolgreichen Debütromans Telefonseelsorge gibt es morgen.
Hallo Emma! Wir freuen uns dich hier zu begrüßen und interviewen zu dürfen!
Emma: Ein fröhliches Hallo zurück! Und ich freue mich, weil das mein erstes Interview ist!
Könntest du dich unseren Leserinnen und Lesern kurz vorstellen?
Emma: Ich bin 36 Jahre alt, alleinerziehende Mama und ein Peter Pan im Geiste. Eine passende Feststellung hierzu kam von meinem Sohn, als er ungefähr sieben Jahre alt war: „Mama, du bist verrückt. Aber ich mag das.“
War es schon immer der Plan gewesen zu Schreiben oder bist du auf Umwegen dazu gekommen? Was war der springende Moment dafür zu sagen: "Jetzt will ich es veröffentlichen!" ?
Emma: Ich habe mit dem Schreiben schon während meiner Ehe angefangen, einfach weil es mir so Spaß gemacht hat und in dieser Zeit ist auch der Anfang der „Telefonseelsorge“ entstanden. Das war vor vier Jahren. Dann kam die Trennung, die Scheidung und all das hässliche Zeug - da ist mir die Lust und Energie ausgegangen. Ich musste erst das Leben neu sortieren und da habe ich das Schreiben fast vergessen.
Aber dann, an einem sonnigen Tag (klingt wie ein kitschiger Ausschnitt aus einer Geschichte - war aber wirklich so!), da hatte ich so einen „Auftrieb“, dass ich - ohne groß nachzudenken - diese ersten Seiten der Telefonseelsorge an Agenten verschickt habe. Und prompt bekam ich eine Zusage. Dann habe ich das Buch fertig geschrieben und da ist es. Tataaa.
Wenn du gerade mal kein Buch in der Hand hältst oder eins schreibst, wo und wie erlebt man dich dann?
Emma: Irgendwo im Wasser, am Telefon oder in der Sonne.
Hast du ein Idol? Wenn ja, wen und wieso?
Emma: Eigentlich habe ich kein wirkliches „Vorbild“. Es gibt Menschen die ich bewundernswert finde, aber am liebsten umgebe ich mich eigentlich mit Kindern. Die sind so herrlich unverkrampft, unvoreingenommen und haben eine ganz andere Sicht auf die Welt und das Leben.
Eine klassische Fangfrage: bist du der eBook- oder Print-Fan?
Emma: Absoluter Print-Fan. Ich liebe den Geruch von Büchern, das Haptische, also etwas „in der Hand zu haben“.
Erzähl uns doch bitte etwas über dein aktuelles Buch.
Emma: Das haut mich um? So ein Buch zu veröffentlichen ist ja fast wie „sich nackig machen und darauf warten, dass jemand die Cellulite entdeckt und mit dem Finger darauf zeigt“. Gerade weil ich so nervös und unsicher war, sind die ganzen positiven Feedbacks Balsam für die Seele. Ich hätte nie gedacht, dass sich das Buch so gut macht und langsam kann ich auch sagen, dass ich stolz darauf bin.
Wie lange hast du dafür gebraucht - vom ersten Satz bis zur Endfassung.
Emma: Wenn ich wirklich nur die Zeit rechne, an der ich an dem Roman gearbeitet habe (also alle Schreibpausen abziehe), dann habe ich wahrscheinlich so ca ein bis zwei Monate gebraucht. Das ist schwer zu sagen, weil man sich ja oft im Kopf mit der Geschichte beschäftigt - die effektive Arbeitszeit ist dann gar nicht mehr so viel (mehr als bei anderen vielleicht, da ich nur mit fünf Fingern schreibe).
Beim Schreiben: gibt es da etwas, worauf du sehr großen Wert legst? Vielleicht eine Tradition oder Aussage?
Emma: Kaffee ;)
Was ist als nächstes geplant und gibt es vielleicht sogar einen kleinen Tipp ;) ?
Emma: Ich sitze schon an dem nächsten Liebesroman. Im Kopf ist die Geschichte auch fast fertig, jetzt muss sie noch eingetippt werden. Verraten kann ich zumindest soviel: es wird wieder lustig :)
Vielen Dank für dieses Interview Emma Lots! Wir freuen uns schon mehr von dir zu hören <3
Emma: Ich Danke auch - vor allem all den lieben Menschen, die mir so nette Nachrichten geschickt oder auch Rezensionen abgegeben haben.


