Wie im Wald - Rezension
09:02Infos:
Autor:
Elisabeth Klar
Verlag: Residenz Verlag
Bindung: Hardcover
ISBN: 9783701716364 Seiten: 272
Preis: 22,90 Euro
Klappentext:
Karin lebt mit ihrem Freund Alexander in dem Haus am Waldrand. Auch ihre
Pflegeschwester Lisa hat da früher gelebt, ebenso wie die Eltern August
und Inge, die Geschwister Margarethe und Peter. Damals waren Karin und
Lisa glücklich, sie sind gewachsen wie wilde Brombeersträucher, sind
Hand in Hand zum Grund des Sees getaucht und haben sich in engen
Wurzelhöhlen versteckt. Dann ist etwas geschehen, August ist tot und das
Pflegekind wurde verstoßen. Jahre später holt Karin Lisa zurück und die
beiden verstricken sich in ein ebenso verstörendes wie betörendes
Spiel, sie geraten in einen Sog von Abhängigkeit, Anziehung und
Abstoßung, der uns bis zur letzten Seite in seinen Bann schlägt.
Meinung:
Nach wenigen Seiten war ich vom Schreibstil angetan, sie ist unverwechselbar, anders, faszinierend. (Ich bin immer noch davon eingenommen und weiß gerade nicht so ganz, wie ich diese Rezension mit den richtigen Worten ausdrücken kann.)
Die Autorin schafft es, ihre Leser in die Geschichte hinein zu ziehen. Nach und nach erhält man einen Einblick in eine Familie, die mehr verbirgt, als man vielleicht zuerst glauben mag. Jeder hat seine eigenen Leichen im Keller, das Sprichwort passt hier gut.
Von Beginn an schafft es die Autorin, eine berauschende Spannung zu halten. Wenn man glaubt, das wahre Gesicht eines der facettenreichen Figuren erfasst zu haben, wird man eines besseren belehrt. Der Schreibstil und das Spiel mit der Psyche sorgen zwar dafür, dass Wie im Wald nicht ein leichtes, aber ein faszinierendes Buch wird! Hier merkt man, dass man sich Gedanken gemacht hat und somit wirkt die Geschichte viel lebendiger.
Fazit:
Wie im Wald ist definitiv kein Mainstreambuch, aber man sollte ihr eine Chance geben, denn ich liebe das Spiel mit der Psyche und den Schreibstil der Autorin und freue mich auf mehr!
- eure Jasmin <3
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