Forever You and Me von Kerry Greine und Ben Bertram - Buchvorstellung

06:00

Kerry Greine und Ben Bertram haben wieder einen neuen Teil zu der Liebesperlen Reihe geschrieben. "Forever You and Me" nimmt uns diesmal mit auf einen Bauernhof.

Kurzbeschreibung:
Samu ist genervt!
Genervt von seinem Job in der Versicherung und seinen spießigen Kollegen. Als er dann noch von seinem Chef dazu verdonnert wird, an einem mehrtägigen Teambildungsseminar auf einem kleinen Bauernhof teilzunehmen, sinkt seine Laune ins Bodenlose.
Nach einem Blick auf die hübsche Hofinhaberin ändert sich das schlagartig. Lene verzaubert ihn, und auch sie ist fasziniert von Samu, der so gar nicht dem Klischee eines Managers entspricht.
Die beiden kommen sich näher, doch wie sollen sie es schaffen, ihre grundverschiedenen Leben zu vereinen?
Als durch einen Schicksalsschlag Lenes Existenz bedroht ist, bekommen sie damit die Antwort auf diese Frage.

Meinung:
Ich finde das Cover wunderschön und sehr romantisch. Auch das Paar gefällt mir sehr gut, wie es so im Stroh liegt du das Zusammensein genießt.
Mit diesem Buch hat das Autorenduo Kerry Greine und Ben Bertram wieder eine wunderschönen Kurzroman geschrieben, der voll mit Gefühlen ist. Aber nicht nur das. Ich habe ein paar mal sehr laut gelacht, da die Sprache als auch einige Situationen zu komisch waren. Der Humor kommt hier eindeutig nicht zu kurz. Ebenso wie die Spannung, sowohl erotische als auch durch ein unvorhersehbares Ereignis.
Aber dies wäre kein Buch der beiden, wenn es nicht auch diesmal wieder einen tiefere Bedeutung geben würde. Man soll nicht immer nur alles ertragen und sein Leben, das einem so nicht gefällt weiter leben, sondern den Mut haben etwas zu ändern und sein Leben lebenswert machen.
Auch diesmal habe ich wieder ein Zitat gefunden, das mir besonders gefallen hat: "Wenn du ein Blümchen wärst, würde ich dich niemals pflücken, um deine natürliche Schönheit zu erhalten. Pflücken ist wie Fangen, und ich habe gelernt, dass die besten Dinge freiwillig geschehen." Ich finde hier steckt so viel Wahrheit drinnen. Genau, wie in der ganzen Story.

Fazit:
Geniale und besondere Geschichte aus der Liebesperlen Reihe, die ich nur jedem empfehlen kann. Mich hat sie begeistert und unterhalten.

Weiter Infos zu Kerry Greine findet ihr auf ihrem Blog und Facebook. Ebenso findet ihr auch auf der Hompage von Ben Bertram und seiner Facebookseite mehr Infos zu ihm.

Leseprobe:
Ein leises Knarzen ließ mich und meinen Hund hochfahren. Sofort sprang Panzer auf und fing an zu knurren. In der Stalltür erschien jemand, und erst auf den zweiten Blick erkannte ich Herrn Sassen, der wie angewurzelt stehen geblieben war und erschrocken auf meinen Hund starrte.
„Woah! Beißt der?“, fragte er ein wenig ängstlich und ich musste lächeln.
„Ja, am liebsten irgendwelche Versicherungsfuzzis, die verspeist er gerne zum Abendessen.“
Kopfschüttelnd grinste er mich an und zog eine Augenbraue hoch.
„Nein, er knurrt nur, weil Sie ihn geweckt haben“, erklärte ich. „Er hat grad tief und fest gepennt und hat sich erschreckt. Kommen Sie ruhig rein, Panzer ist zwar groß, aber lammfromm. Nicht wahr, mein Dicker?“ Mit den letzten Worten wandte ich mich an meinen Hund, der freundlich hechelnd mit dem Schwanz wedelte und sich dann mit einem lauten Brummen wieder auf seine Decke fallen ließ. Mit einem tiefen Seufzer rollte er sich auf die Seite und schloss die Augen.
„Er ist echt ein Riese. Aber irgendwie auch süß!“
Erschreckt schaute ich auf. Während ich meinen Hund beobachtet hatte, war Herr Sassen näher getreten. Zu nah! Er stand so dicht vor mir, dass ich seinen Duft riechen und seine Wärme spüren konnte. Sofort machte sich ein Kribbeln in mir breit. Scheiße, was machte der Kerl mit mir? In seiner Nähe stand ich vollkommen unter Strom und mein Kopf war wie leer gefegt. Krampfhaft suchte ich nach einem Gesprächsthema, doch es fiel mir nichts ein. Herr Sassen ließ seinen Blick über mich gleiten, musterte mich eindringlich, und ich spürte, wie meine Knie unter mir nachgeben wollten. Schnell lehnte ich mich an die Boxenwand in meinem Rücken. Auf einmal ging sein Blick über meine Schulter.
„Was ist das denn? Ein Mini-Pferd!“ Verzückt trat er einen Schritt näher, um das Fohlen zu betrachten. Ich fühlte mich gefangen. Hinter mir die Wand der Box und direkt vor mir Herr Sassen. Nur noch wenige Zentimeter trennten unsere Körper voneinander, als er seine Hände rechts und links von meinen Schultern auf die Boxenwand legte. In dieser Enge drehte ich mich um, schaute nun auch in die Box und erzählte ihm ein wenig über die kleine Stute und ihr Fohlen. Ich plapperte drauflos und versuchte so, meine Nervosität zu verbergen.
„So wunderschön!“, murmelte er und ich schnappte nach Luft. Mit seinen Worten hatte er die letzten Zentimeter zwischen uns überbrückt. Ich spürte ihn an meinem Rücken, an meinem Po und sein Atem strich über mein Ohr.
„Ja … die zwei sind schon … äh … süß“, stotterte ich und holte krampfhaft Luft. Meine Umwelt blendete ich völlig aus, nahm nur noch seinen harten Körper wahr, der sich leicht an mich presste.
„Ich meinte Sie, Frau Hoffmann mit zwei f und n.“ Leise flüsterte er die Worte in mein Ohr, und ich spürte die Berührung seiner Lippen an meiner Haut, während er sprach. Allein die Art, wie er meinen Namen betonte, ließ mich schaudern. Ein lustvolles Zittern überlief mich, und ich musste mich zusammenreißen, nicht aufzustöhnen.
Ich drehte den Kopf in seine Richtung, bis mein Blick auf seinen traf. Was ich dort erkannte, ließ meinen Kopf endgültig aussetzen. Ich sah reine Lust in seinem Blick und diese Lust schoss wie ein Stromstoß durch mich hindurch und sammelte sich in meinem Bauch.


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