Buchvorstellung: Codename Irbis - Eine Ära geht zu Ende (Team I.A.T.F 7) von Tanja Hagen

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Tanja Hagen hat mit "Codename Irbis - Eine Ära geht zu Ende" den siebten Teil der Team I.A.T.F. Reihe veröffentlicht.

Kurzbeschreibung:
Caydens Versuch, dem Team etwas Wichtiges mitzuteilen, wird jäh unterbrochen. Eine gewaltige Explosion stellt nicht nur das Leben des ganzen Teams auf den Kopf, auch Familienmitglieder schweben in Gefahr und werden in Sicherheit gebracht. Paul schwört Rache, muss aber mit ansehen, wie es zu weiteren Anschlägen kommt. Erneut beginnt die Jagd auf Damanis, der nur noch ein Ziel hat:
Das Team vernichten.
In diesem Wahn bemerkt er jedoch nicht, dass er einen neuen Gegner hat. Einen, den er selbst ausgebildet hat.
Meinung:
Das Cover unterscheidet sich von den anderen Büchern der Reihe da es nicht mehr in Schwarz mit Fadenkreuz gehalten ist. Somit passt es perfekt zum Titel. Eine Ära endet und somit ändert sich auch die Covergestaltung.
Dieser Teil fängt schon gleich sehr spannend und actionsgeladen an. Man wird sofort in die Handlung hinein gezogen und kann ihr bis zum Ende nicht mehr entrinnen. Ich habe mit dem Team mitgefiebert und gehofft, dass sie alle heil von der Mission zurückkehren. In dieser Folge erfahren wir über einige der Mitglieder des Teams Sachen, die bis jetzt geheim waren. Was haben diese für Folgen für das Team? Das müsst ihr selber heraus finden. Ich war wieder begeistert von der Geschichte und freue mich schon auf die nächsten Teile, die ganz sicher auf wie dieses mal Achterbahn der Gefühle mit sich bringen.
Ich weiß, dass ich mich wiederhole aber der Schreibstil von Tanja Hagen ist für mich toll und sie schafft es jedesmal wieder aufs neue, dass ich in ihre Storys abtauche und die Zeit vergesse. Ihre perfekte Mischung aus Spannung, Aktion, Drama, Liebe, Romantik und Erotik machen ihre Bücher zu einem besonderen Lesegenuss.

Fazit:
Eine Ära geht zu Ende, ein sehr passender Untertitel, der den Inhalt des Buches wunderbar zusammenfast. Ein alter Feind wird vernichtet, aber ein neuer steht schon in den Startlöchern. Auch im und um das Team gibt es Veränderungen, die schon ihre Schatten voraus werfen. Wir können gespannt sein.

Weiter Infos zu Tanja Hagen und ihren Büchern findet ihr auf ihrer Homepage und auf Facebook.

Leseprobe:
Er stockte. Sein Plan war im Prinzip immer noch da, nur wollte er ihn erst umsetzen, wenn sie Damanis aus dem Weg geräumt hätten. Er wollte Rache für das, was der Afghane ihnen angetan hatte. Er wollte diesen Terroristen aus dem Weg räumen, damit er, seine Familie und seine Freunde wieder ohne Angst schlafen konnten. »...willst du erst den Terroristen aus dem Weg wissen.« Sie hob ihren Kopf und er bemerkte, wie sie ihn musterte. Stumm nickte er ihr zu und wandte den Blick von ihr ab. Das Gefühl, dass er sie angelogen hatte oder zumindest sein Versprechen nicht halten würde, nagte an ihm. Erst als Jordan amüsiert auflachte, sah er zur Seite. Er war sich nicht sicher ob es ein ironisches Lachen war. War es dieses ›Ich habe es mir doch gedacht‹- Lachen? Wollte sie mit dem Lachen die Vorwürfe überdecken, die sie ihm machen würde? »Ich wusste, dass du deinen Kollegen noch helfen willst.« Sie lächelte immer noch, als sie die Worte aussprach, und verunsicherte ihn so noch mehr. »Jordan, es sind nicht nur Kollegen, es sind auch meine Brüder und meine Freunde, denen der Anschlag gegolten hat.« Er holte Luft, ehe er weitersprach. »Es tut mir leid, Jordan. Ich weiß, dass ich es euch versprochen habe, aber ich will das Team jetzt nicht hängen lassen. Ich möchte dabei sein, wenn wir ihn fassen. Der Typ hat so viele Menschen getötet. Ich will ihn für das, was er getan hat, leiden sehen. Erst recht, nachdem er versucht hat, uns alle umzubringen.« Mit seinen Worten wollte er sich rechtfertigen, bemerkte aber nicht, dass sich ihr Gesichtsausdruck nicht veränderte. »Ich habe mir das schon gedacht«, flüsterte sie. »Jordan, bitte, ich weiß, dass ihr euch drauf gefreut habt, ich auch, aber ...« »Cayden, es ist okay, ich bin dir nicht böse. Ich bin auch nicht enttäuscht oder sonst was. Ich hatte es mir fast gedacht. Ich verstehe dich, aber ich habe eine Bitte. Eine einzige Bitte.« »Du weißt ...« Er befürchtete, dass sie ein Versprechen von ihm verlangen würde, das er nicht ablegen konnte. Er konnte ihr nicht versprechen, dass ihm nichts passieren würde.

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