BDSM: Buchvorstellung: City Cowboys Reloaded

06:00

Mit "City Cowboys Reloaded" hat Marcel Duval ein geniales Ende seiner City Cowboys Trilogie geschrieben.



Kurzbeschreibung:
Hank und Caleb bereiten sich auf das bevorstehende Wochenende in New York vor. Gerade der hitzköpfige Caleb kann es kaum noch erwarten, dort zu landen. Er hofft, nach zwei Wochen Enthaltsamkeit endlich den Cage loszuwerden, den ihm die dominanten Tops bei ihrer letzten Session in Texas verpasst haben. 
Kaum gelandet in der Stadt, die niemals schläft, erfahren Caleb und Luke, dass zwischen ihren beiden Tops eine Wette läuft. Es verliert der, dessen Bottom die meisten Verfehlungen an diesem Wochenende sammelt, über den Wetteinsatz schweigen sich Hank und Derek allerdings aus. 
Doch plötzlich verschwindet Luke spurlos. Ein Zufall? Der Verdacht fällt auf Miles McPherson, Lukes Ex-Boss, mit dem es erst kürzlich Probleme gab. 
Die drei Kerle machen sich auf die Suche nach ihm. 

Mit "City Cowboys reloaded" schließt sich nun der Kreis und die Trilogie über vier sexy Kerle ist komplett. 

»Cowboy-Trilogie« bestehend aus: 
City Cowboy 
Cowboys in the City 
Achtung! Nicht geeignet für Jugendliche unter 18 Jahren und Romantiker. Diese Geschichte enthält eindeutige, sexuelle Handlungen zwischen Männern. Ein Buch für SM-Interessierte, die es gern härter mögen und vor Bereichen wie Erziehung und Bestrafung keine Angst haben. 
Umfang: 200 Taschenbuchseiten
 
Meinung:
Dieses Cover passt wieder perfekt zu den anderen beiden. Man kann erahnen, dass die Geschichte diesmal wieder in Texas auf der Ranch stattfindet. 
Der erste Teil dieses Bandes ist aus der Sicht von Caleb geschrieben, wodurch der Leser genau mitbekommt, dass Luke und er sich nicht richtig mögen. Aber trotzdem steht er ihm im Ernstfall zur Seite. 
Aber die große Frage ist, was haben die beiden Tops für einen Wetteinsatz? Wird das was zwischen den vier Kerlen ändern? Ich sage nur so viel. Mit dem Wetteinsatz rechnet keiner. Seit gespannt und lest es selber. Dieser Part ist dann aus Hanks Sicht geschrieben, wodurch das ganze nochmals an Spannung und Brisanz gewinnt.
Auch in dieser Story geht es wieder heftig zwischen den Männern zu Sache, so wie wir es aus den anderen Teilen kennen. Genau der Stil den wir von Marcel Duval gewohnt sind und der seine Geschichten so unverkennbar machen.
 
Fazit:
Geniales und sehr überraschendes Ende einer tollen Trilogie.
 
Leseprobe:
„Zwei Wochen ohne Orgasmus? Caleb, du musst kurz davor sein durchzudrehen“, zog Derek mich auf und betrachtete dabei mein Silikongefängnis näher. Ja, mit seiner Aussage traf er voll ins Schwarze und das wusste er genau. „Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo es schon hart für dich war, nur einmal am Tag zu kommen. Aber jetzt, beinahe zwei Wochen keinen Schuss?“ Er grinste, feuchtete einen Finger an und strich mit der Kuppe über einen meiner Nippel.

Mein Körper zuckte, ein Schauer der Erregung durchfuhr mich und ein Seufzer hallte durch den Raum. Es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre vor Derek auf die Knie gegangen, um ihn einfach nur anzubetteln mich doch endlich kommen zu lassen. Doch ich wusste, was ein solches Verhalten zur Folge hätte. Hank würde es keinesfalls gefallen und mein Orgasmus in sehr weite Ferne rücken. Also biss ich die Zähne zusammen, blieb stark und hielt durch.

„Wann stößt Luke eigentlich zu uns?“, fragte Hank beiläufig und holte mich damit augenblicklich auf den Boden der Realität zurück.

„Er sollte bald hier sein, er hat noch eine Besprechung, meldet sich aber telefonisch, bevor er die Firma verlässt. Er arbeitet seit Montag für mich“, fuhr Derek fort und bereitete mir damit nicht unbedingt eine Freude.

Wenn der Sonnyboy jetzt sogar bei ihm seine Brötchen verdiente, schien sich die Sache zwischen den beiden tatsächlich zu etwas Ernsthaftem zu entwickeln. Das war keinesfalls, was ich mir erhofft hatte.

„Er muss sich bei dir telefonisch melden, bevor er das Büro verlässt?“, schmunzelte Hank, während Derek einen kräftigen Zug von seinem Bier nahm. Es gefiel ihm offensichtlich, dass er Lukes Leine so kurz hielt. „Wer ist eigentlich der fünfte Gast, von dem du neulich am Telefon gesprochen hast?“, plapperte er weiter, noch ehe unser Gastgeber seine erste Frage beantworten konnte. Ich hingegen spitzte meine Ohren. Ein fünfter Gast?

„Das ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Nein, im Grunde ist es eine verzwickte Situation“, antwortete Derek bedächtig und stellte seine Bierflasche am Küchentresen ab. Ich kannte ihn zu gut, sah ihm die Besorgnis an und dass er die Sache runterspielte. „Luke ruft mich an, auf dem Weg runter zum Wagen in die Tiefgarage. Sobald er sie verlässt und wieder auf der Straße ist, meldet er sich erneut. Damit ich weiß, dass alles in Ordnung ist.“


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