Buchvorstellung: I.A.T.F. - Verlorenes Leben

06:00

Tanja Hagen hat ihren nächsten Teil aus der I.A.T.F. Reihe "Verlorenes Leben (Team I.A.T.F. 5)" veröffentlicht und ich habe heute die Buchvorstellung für euch.

Kurzbeschreibung:
Paul Redman überträgt Cayden Harrison die Verantwortung für eine Mission in Maiduguri. Als er mit seinem Team und den Scharfschützen Logan Collister und Taylor Harson ein kleines Mädchen findet, entscheidet er sich, es mitzunehmen. Die folgenden Ereignisse reißen nicht nur den Sniper in ein emotionales Loch, auch den anderen Teammitgliedern wird bewusst, dass sie nicht unverwundbar sind. Eine falsche Entscheidung, ein Leben, das sinnlos beendet wurde und keine Zeit, den Verlust zu betrauern. Das Team kämpft weiter, während Cayden an sich zweifelt. Erst eine junge Ärztin und die Zuneigung, die er durch das Mädchen erfährt, bremsen seinen Fall.


Meinung:
Dieses Cover ist schlicht, aber es zeigt genau das, was in diesem Buch im Mittelpunkt steht.
Dieses Buch ist Caydens Geschichte und es ist toll mehr von diesem Mann zu erfahren, den wir auch aus den anderen Büchern schon kennen. Aber auch alle anderen kommen wieder vor. Cayden hat die Verantwortung für die Mission in Maiduguri und trifft, als er das kleine Mädchen Samira findet eine Entscheidung, die sein weiteres Leben ändert. Das Zutrauen und die Zuneigung von Samira machen ihm Angst, spenden ihm aber auch den Trost und die Zuversicht, dass es wieder besser wird.
Tanja Hagen hat mich wieder einmal mit dieser Story zu Tränen gerührt. Mit "Verlorenes Leben" ist ihr wieder eine Geschichte gelungen, die sowohl Aktion, Spannung, Verzweiflung als auch Vertrauen und Hoffnung sowie Erotik wunderbar vereint. Ich hatte Tränen in Augen, als ich das mit Samira am Grab gelesen habe. Mach weiter so mit deinen Büchern!

Leseprobe:
Caydens Herz raste, obwohl es keinen Grund dazu gab. Sein Blick wanderte auf eine wuschelige braune Mähne, die zu dem Kopf des Mädchens gehörte, das seine Arme fest um seine Taille geschlungen hatte. »Nimm die verdammte Waffe runter, Rod.« Genervt davon, dass er Rod ein zweites Mal auffordern musste, die Waffe zu senken, fuhr er seinen Kollegen an. »Ähm ...« Unsicher sah er sich zu Darrel und Yvonne um, die ihn grinsend beobachteten. »Was wird das ...« Rod tauchte neben ihm auf und starrte auf das Mädchen, das sich immer enger an ihn presste. Zögernd strich er mit seinen Händen, die in den schwarzen dicken Lederhandschuhen steckten, über die verfilzten Haare. »Alles gut, wir tun dir nichts.« Er ließ seine Hände von ihrem Kopf hinunter zu ihren Armen wanderten, und versuchte, sie langsam von sich zu lösen. »Was zum Geier macht ihr da?« Taylors gereizte Stimme drang an sein Ohr. »Wir bleiben bis zur Nacht hier«, zischte er ins Mikro, als er die Arme des Mädchens langsam von seinem Rumpf löste. Seine Hände lagen an ihren Armen, als er sie sanft von sich schob. Braune, weit aufgerissene Augen starrten ihn panisch an, aber kein Wort verließ ihre Lippen. »Alles gut.« Wie sollte er einem Kind, das sehr wahrscheinlich nicht seine Sprache sprach, klar machen, dass er ihm nicht antun würde? Der Blick der Kleinen wanderte zu Yvonne, die neben Darrel an der Wand des Zimmers lehnte und ihren Rucksack auf den Boden gestellt hatte. Einen Moment sahen die beiden sich schweigend an, dann ging Yvonne auf das Mädchen zu. »Wir tun dir wirklich nichts und der da ...« Yvonne deutete auf Rod, der immer noch dicht neben Cayden stand »... steht morgens immer so schlecht gelaunt auf.« Yvonne strich dem Mädchen die verfilzten Haare aus dem Gesicht und lächelte sie an. »Was soll das heißen, Poison? Erzähl nicht so ´nen Mist«, knurrte der SEAL neben ihm. Cayden beobachtete interessiert, wie Yvonne, als sei es selbstverständlich, die Haare des Mädchens nach hinten schob, damit man ihr Gesicht besser erkennen konnte.

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