Interview mit Andreas Adlon

21:01

Zum Erscheinen seines neuen Buches Ausradiert - Nicht ohne meinen Dad: Thriller hat uns Andreas Adlon ein Interview gegeben!

Eine Rezension zu Ausradiert: Nicht ohne meine Tocher: Thriller wird bald folgen!


Hallo Andreas! Wir freuen uns dich hier zu begrüßen und interviewen zu dürfen!

Andreas: Ich freue mich über eure Interviewanfrage.

Könntest du dich unseren Leserinnen und Lesern kurz vorstellen?

Andreas: Andreas Adlon ist mein Pseudonym. Ich wurde 1971 geboren und lebe in Köln. Seit 2010 schreibe ich Bücher. Im März 2012 veröffentlichte ich „Ausgehandelt“, einen Wall Street Thriller als Selbstverleger über kdp (kindle direct publishing).

War es schon immer der Plan gewesen zu schreiben oder bist du auf Umwegen dazu gekommen? Was war der springende Moment dafür zu sagen: "Jetzt will ich es veröffentlichen!" ?
Andreas: In der 8. Klasse des Gymnasiums bekam ich eine Fünf in Deutsch. Ich hatte nie daran gedacht, Bücher zu schreiben, wie so viele Autorenkollegen. Ich bin also ein Seiteneinsteiger. Zwei Schlüsselerlebnisse brachten mich zum Schreiben. Zum einen ein ausführliches Interview mit Ken Follett in der Welt am Sonntag über das Schreiben. Zum anderen der sogenannte Blitz-Crash an der Wall Street im Mai 2010. Ich hatte beruflich mit dem Aktienhandel zu tun und aus diesen Erfahrungen entstand der Wunsch, daraus eine Geschichte zu spinnen.

Wenn du gerade mal kein Buch in der Hand hältst oder eins schreibst, wo und wie erlebt man dich dann?

Andreas: Ich treibe viel Sport - Fußball, Boßeln (Friesensport), Basketball, Volleyball) und ich reise gern, bevorzugt auf Kreuzfahrtschiffen. Natürlich gehört es als Selbstverleger auch dazu, dass ich meine e-books selbst vermarkte und sehr viel in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter zu finden bin. Das nimmt fast mehr Zeit in Anspruch als das Schreiben selbst.

Hast du ein Idol? Wenn ja, wen und wieso?
Andreas: Meine schriftstellerischen Idole sind Andreas Eschbach, der leider zu früh verstorbene Andreas Franz (lacht, deswegen auch „Andreas“ als Vorname für mein Pseudonym) Lee Child und Richard Laymon. Ich finde, sie haben einen sehr angenehmen Schreibstil, erzählen lebendig und einfühlsam.

Eine klassische Fangfrage: bist du der eBook- oder Print-Fan?
Andreas: Als Autor und Unternehmer sind e-books ein Segen. Auf 100 verkaufte e-books kommt bei mir ein gedrucktes Buch. Als Leser mag ich beides gleichermaßen. Ich liebe meinen Kindle, aber bei Thriller & Krimis, die meine Freundin auch liest, kaufen wir uns immer die gedruckte Ausgabe.

Erzähl uns doch bitte etwas über dein aktuelles Buch.
Andreas: Die Fortsetzung meines Bestsellers „Ausradiert – Nicht ohne meine Tochter“ ist gerade erscheinen. Weltweit verkaufte ich von dem Vorgänger bisher über 150.000 Exemplare. Ursprünglich plante ich diesen Thriller als Einzeltitel. Was liegt bei diesem großartigen Erfolg näher, als eine Fortsetzung mit dem Titel „Ausradiert – Nicht ohne meinen Dad“ zu schreiben? Auch bei dieser Geschichte beginnt es mit einer wahren Begebenheit. Zu ihrem 18. Geburtstag schenkte ich meiner Tochter eine Reise nach New York, die wir im letzten Sommer antraten. Fantastische zwei Wochen mit hochsommerlichen Wetter bescherten uns großes Urlaubsvergnügen und tolle Fotos. In meinem Thriller läuft es nicht so reibungslos … Hier der Klappentext:

Die 18jährige Jana ist begeistert: Ihr Vater fliegt mit ihr nach New York! Doch was wie ein Traumurlaub beginnt, entwickelt sich zu einem Alptraum. Nachdem sie eine mysteriöse SMS von einem längst vergessenen Freund erhalten hat, verschwindet auch noch ihr Vater spurlos. Allein in New York muss Jana nicht nur ihren Vater suchen, sondern gerät selbst ins Visier eines skrupellosen …

Wie lange hast du dafür gebraucht - vom ersten Satz bis zur Endfassung.

Andreas: Meine eigenen Bücher/ebooks sind wie Kinder. Sie brauchen bei mir auch ziemlich genau 9 Monate (lacht).

 Beim Schreiben: gibt es da etwas, worauf du sehr großen Wert legst? Vielleicht eine Tradition oder Aussage?

Andreas: Da fallen mir zwei weise Sätze ein:

„Erlaubt ist, was den Lesern gefällt.“

und

„Schreiben ist einfach, man muss nur die überflüssigen Wörter weglassen.“

Danach richte ich mich. In letzter Zeit höre ich gerne Musik beim Schreiben. Epische Filmmusik von Hans Zimmer oder Lieder von vnv nation.
Woher kommen die Ideen für deine Geschichten?

Andreas: Ich behaupte, jeder gute Autor ist auch immer ein guter Beobachter. Ich laufe mit offenen Augen durch die Gegend. Manchmal baue ich erlebte Sachen in meine Bücher ein oder Geschichten, die mir erzählt werden. Reale Personen dienen gelegentlich als Vorlage für mein Charaktere. Natürlich haben die männlichen Hauptfiguren einiges von mir (hustet). Aber ich verrate nicht welche. Ich lese sehr viel. Auch dadurch lasse ich mich inspirieren. Lee Child sagt: „Die Menschen erinnern sich eher an Charaktere als an Geschichten.“ Dieses Ziel verfolge ich mit meiner Nordsee-Krimi Serie. Ich hoffe die Figuren Paul Schweigert und Lisbeth Eicken berühren die Leser (Andreas Franz schaffte das mit seiner Reihe um die Hauptkommissarin Julia Durant)

Was ist als nächstes geplant und gibt es vielleicht sogar einen kleinen Tipp ;) ?
Andreas: Mein nächstes Buchprojekt ist Band 3 meiner Nordsee-Krimiserie um die Ermittler Paul Schweigert und Lisbeht Eicken. Bisher erschienen sind „Tod im Netz“ und „Wahre Lügen“.

Vielen Dank für dieses Interview Andreas! Wir freuen uns schon mehr von dir zu hören <3




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